Einige ausgewählte Studien

Auch wenn weiterhin behauptet wird, dass immer noch kein Zusammenhang zwischen elektromagnetischer Strahlung, wie sie bei WLAN und Mobilfunk benutzt wird, und gesundheitsschädlichen Auswirkungen bewiesen ist, so ist die Last der Anzeichen, dass es eben doch einen erheblichen Einfluss erdrückend!

Wenn in einem Wald keine Pilze gefunden werden, heisst es noch lange nicht, dass es keine gibt. Und wenn im selben Wald mindestens ein Pilz gefunden wird, lohnt es sich nach weiteren Ausschau zu halten!

Somit dient die Diskussion über den Nachweis eines kausalen Zusammenhangs ganz klar einer bewusst geplanten Verzögerungstaktik! Denn ist das Netz gebaut, WLAN eingerichtet, und die Anhängigkeit etabliert, wird es umso schwerer sein, den Fehler Rückgängig zu machen!

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U.S. National Toxicology Program (NTP) – 19. Mai 2016
Bei einer gross angelegten, sorgfältig aufgebauten US-Regierungsstudie haben Forscher einen Zusammenhang zwischen Handystrahlung und Tumorwachstum gefunden.
Eine breit angelegte Studie der US-Regierung befeuert die Debatte über die Frage, ob die Strahlung von Handys zur Krebsentstehung beitragen kann. Eine nach wissenschaftlichen Standards durchgeführte Studie des National Toxicology Program (NTP) stellte bei männlichen Ratten einen schwachen Zusammenhang zwischen den Strahlen, wie sie von Handys emittiert werden, und zwei Tumorarten fest.

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Alexander Lerchl et al. – 06. März 2015
Förderung von Tumoren durch Exposition gegenüber hochfrequenten elektromagnetischen Feldern unterhalb der Grenzwerte für den Menschen
In einer Studie an Mäusen konnten der Biologe Prof. Dr. Alexander Lerchl und sein Team nachweisen, dass durch krebserregende Substanzen verursachte Tumorraten deutlich erhöht sind, wenn die Tiere lebenslang  elektromagnetischen Feldern ausgesetzt wurden, wie sie etwa Mobiltelefone erzeugen. „Die vom Fraunhofer-Institut 2010 entdeckten Effekte auf Tumore der Leber und der Lunge wurden vollauf bestätigt“, sagt Lerchl. „Außerdem haben wir eine signifikant höhere Rate von Lymphomen festgestellt“, erläutert der Wissenschaftler die neuen Ergebnisse. Zudem seien einige der Effekte auch bei Feldstärken unterhalb der bestehenden Grenzwerte gefunden worden.

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Lloyd Morgan, Santosh Kesari, and Devra Lee Davis – 15. Juli 2014
Warum Kinder Mikrowellenstrahlung stärker absorbieren als Erwachsene: Die Konsequenzen
Computersimulationen basierend auf MRT-Scans von Kindern sind die einzige Möglichkeit, wie man die Absorption von Mikrowellenstrahlung (MWS) für ein bestimmtes Gewebe von Kindern ermitteln kann. Kinder absorbieren MWS viel stärker als Erwachsene, da ihr Hirngewebe mehr Strahlung absorbiert, ihre Schädeldecke dünner ist und ihre relative Grösse kleiner ist.

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Lennart Hardell, Michael Carlberg, Kjell Hansson Mild – 15. November 2012
Das Hirntumorrisiko im Zusammenhang mit der Nutzung von Mobil- und Schnurlostelefonen
Auf der Grundlage unserer eigenen Forschung und nach einer Literaturübersicht sollen RF-EMF Emissionen von Funktelefonen als kanzerogen für den Menschen betrachtet werden. Unterstützung für diese Auffassung ergibt sich auch aus einer Analyse unter Nutzung der Gesichtspunkte von Hill. Gliome und Akustikusneurinome sollen als durch RF-EMF verursacht angesehen werden. Derzeitige Expositionsrichtlinien müssen dringend revidiert werden.

 

Weitere Studien

Datenbank Mobilfunkstudien
www.mobilfunkstudien.org
Forschungsdatenbank zu Studien über die Auswirkungen der elektromagnetischen Felder des Mobilfunks (nicht-ionisierende Strahlung).

BioInitiative-Report 2012
www.bioinitiative.org
Die BioInitiative Working Group, ein internationaler Zusammenschluss von 29 Wissenschaftlern, hat ihren zweiten Report veröffentlicht. Die Gruppe wertete 1 800 Studien aus dem Nieder-und Hochfrequenzbereich aus.