Historische Daten

2017

Mai - Gericht: Handystrahlung ist mit Asbest vergleichbar
Wissenschaftliche Studien zeigen: Handy­strahlen können Krebs verursachen. Ein italienisches Gericht anerkannte kürzlich den Tumor eines Telecom­-Angestellten als Berufskrankheit – gestützt auf neuste Ergebnisse der ­Forschung.

2015

Mai - Angesichts der zunehmenden Beweise erhöherter Gesunheitsrisiken haben über 190 Wissenschaftler aus 38 Nationen einen Appell an die Vereinten Nationen, die UN-Mitgliedstaaten und der Weltgesundheits- organisation (WHO) eingereicht in welcher sie besser schützende Grenzwerte für elektromagnetische Felder (EMF) und drahtlose Funktechnologien fordern.

April - Die Verbraucherzentrale Südtirol fordert nach der Anhörung des Südtiroler Landtags vom 29.04.2015, ein Moratorium für die Einführung von WLAN an Schulen und in öffentlichen Einrichtungen

März - In einer Studie an Mäusen konnten der Biologe Prof. Dr. Alexander Lerchl und sein Team nachweisen, dass durch krebserregende Substanzen verursachte Tumorraten deutlich erhöht sind, wenn die Tiere lebenslang  elektromagnetischen Feldern ausgesetzt wurden, wie sie etwa Mobiltelefone erzeugen.

Januar - Am 29. Januar 2015 wurde ein Gesetz verabschiedet, welches WLAN in „Räumen dediziert zur Aufnahme, Ruhe und Tätigkeit von Kindern unter drei Jahren“ verbietet. Zudem wurde im nächsten Abschnitt dieses Gesetztes WLAN in Primarschulen für Ausbildungszwecke erlaubt, es ist aber auszuschalten, wenn es nicht mehr gebraucht wird.

2014

Ärztearbeitskreis Digitale Medien Stuttgart kritisiert Tablets und WLAN an Schulen.

2011

Das Russische Komitee zum Schutz vor nicht-ionisierender Strahlung hat eine neue Resolution mit dem Titel: Elektromagnetische Felder von Mobiltelefonen: "Gesundheitliche Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche" veröffentlicht.

Der Europarat fordert ein WLAN- und Mobilfunkverbot an Schulen.

WHO stuft hochfrequente elektromagnetische Felder als möglicherweise krebserregend ein.

Der Voralberger Landtag ersucht die Regierung Schulen vor Mobilfunkstrahlen zu schützen.

2009

Die Französische Stadt Hérouville-St. Claire beschliesst, aus Vorsorgegründen, WLAN in den Schulen abzuschalten.

2008

Die Britische Lehrervereinigung warnt davor, WLAN in Schulen zu installieren.

2007

Die Stadt Paris schaltet in ihren Bibliotheken nach Beschwerden der Mitarbeitenden das neu eingeführte WLAN wieder ab.

Der Bildungsausschuss des Bayerischen Landtags rät Schulen von WLAN ab und appelliert, bayerische Schulen sollen auf solche drahtlosen Internet-Zugänge verzichten.

Die Deutsche Bundesregierung warnt vor WLAN-Nutzung. WLAN-Netze in Privathaushalten sollten vermieden werden."Das Bundesamt für Strahlenschutz empfiehlt als Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen, den Einsatz von WLAN am Arbeitsplatz und Zuhause zu vermeiden. Um die persönliche Strahlenbelastung so gering wie möglich zu halten, sei es besser, bei den kabelgebundenen Netzwerken zu bleiben."

2006

Das Schuldezernat in Frankfurt am Main lehnt auf Betreiben der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft die Einführung von WLAN an Schulen ab.

2004

Swisscom begründet in einer Patentschrift den Patentantrag auf ein WLAN, dass das mit 10Hz gepulste Signal des Ruhemodus abschaltet, damit das Erbmaterial aufgrund nicht-thermischer Effekt nicht geschädigt werden kann.