Nachdem die Volksinitiative «Für demokratische Mitsprache – Lehrpläne vors Volk!» in Bern abgelehnt wurde kann der Kanton nun mit der Umsetzung für den Lernplan 21 weitermachen. Dieser Plan baut auf einer massiv aufgerüsteten, drahtlosen IT Infrastruktur auf wie die folgenden Auszüge aus „Medien und Informatik in der Volksschule – Empfehlungen an die Gemeinden und an die Schulleitungen“ über das WLAN folgendes:

„Mobile Endgeräte sind notwendig, damit eine ganze Klasse gleichzeitig mit einem Arbeitsgerät pro Schülerin und Schüler in ihren angestammten Unterrichtsräumen (Klassenzimmer, Gruppenräume, Bibliothek, usw.) arbeiten und dabei auch zwischen diesen wechseln kann. Dazu ist ein WLAN die optimale Lösung. Access Points einsetzen, die die Sendeleistung dem geforderten Datendurchsatz anpassen.“

und

Über die langfristigen gesundheitlichen Auswirkungen der WLAN-Technologie liegen noch keine gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnisse vor. Die Strahlenleistung eines WLAN ist jedoch um ein Mehrfaches geringer als die gesamte Strahlenbelastung der Mobile-Phones der Schülerinnen und Schüler einer Klasse.

Diese Aussagen zeigen, dass die Verantwortlichen in Politik und Bildung die Gefahr und die Auswirkungen von WLAN und der Digitalen Bildung generell, nicht ernst nehmen und die wirtschaftlichen Interessen über jene einer gesunden und vernünftigen Bildung für unsere Kinder stellen! 

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