Wenn Zellen nicht mehr miteinander sprechen können

Zellkommunikation zwischen Zellen erfolgt immer durch die Produktion eines Signalmoleküls einer signalgebenden Zelle und der Weiterleitung dieses Signals an eine signalempfangende Zelle. Diese erkennt es mithilfe eines spezifischen Rezeptorproteins und kann es beantworten. […] Signale können sowohl auf kurze oder auch auf weite Distanzen übermittelt werden, was jeweils verschiedene Kommunikationsverfahren erfordert. […] Ein ganz anderer Prozess wird bei der neuronalen Signalübertragung beschritten, die man auch als synaptischen Signalprozess bezeichnet.. Hier wird ein membranassoziertes elektrisches Signalin ein extrazelluläres chemisches umgewandelt.“

Quelle: Buselmaier, Biologie für Mediziner, Seite 50 ff

Die neuronale Signalübertragung im zentralen Nervensystem

„Damit sie ihre Aufgabe, Informationen zu übermitteln, erfüllen können, besitzen die meisten Nervenzellen zwei Typen von spezialisierten Fortsätzen. Über die Dendriten, die den Zweigen eines Baumes ähneln, werden Botschaften empfangen und zum Zellkörper weitergeleitet. Das Axon dient der Übermittlung von Informationen weg vom Zellkörper und hin zu anderen Nervenzellen. Die Kontaktstellen zwischen den einzelnen Neuronen heissen Synapsen. Über sie kann eine einzige Nervenzelle mit Tausenden anderen in Verbindung stehen.

Für die neuronale Signalübertragung werden zwei „Sprachen“ benutzt – eine elektrische und eine chemische: Wird eine Nervenzelle erregt, wandert die Information zunächst als elektrischer Impuls  entlang des Axons zur Synapse. In dieser Form kann die Botschaft dort aber nicht weitergegeben werden, da sich die Nervenzellen an den Kontaktstellen nicht berühren, sondern durch einen schmalen Spalt getrennt sind. Aus diesem Grund wird das Signal von einem elektrischen in ein chemisches übersetzt: Gelangt ein Aktionspotenzial an die Synapse, löst es dort die Freisetzung von Neurotransmittern aus.

Diese Nervenbotenstoffe durchwandern den synaptischen Spalt und docken auf der anderen Seite an Rezeptoren an, die nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip funktionieren. Handelt es sich um einen erregenden Neurotransmitter, wird dadurch wiederum ein Aktionspotenzial ausgelöst – die Information ist übermittelt. Neben den erregenden gibt es aber auch hemmende Nervenbotenstoffe, die eine Weiterleitung von Aktionspotenzialen unterbinden oder zumindest erschweren. Dieses Grundprinzip der neuronalen Signalübertragung findet sich im gesamten zentralen Nervensystem.“

Quelle: www.netdoktor.at/anatomie/zentrales-nervensystem-6682820

„Wir gehen davon aus, dass diese hochfrequenten Trägerwellen Reaktionen der Proteine im Bereich der Zellmembran auslösen, was zur Störung der interzellulären Kommunikation und zur Bildung von freien Radikalen innerhalb der Zelle führt. Die Entdeckung dieser Vorgänge ist sehr wichtig, denn nun haben wir die Erklärung für die breit gestreuten Symptome, die wir bei Patienten mit einer Überempfindlichkeit gegen Elektrosmog diagnostizieren, sowie auch für andere Leiden wie Kopfschmerzen und unerklärliche Angstzustände, die von nun an […] im Zusammenhang mit diesen Trägerwellen gesehen werden müssen.“  – Dr. Carlo