"Lernen ist Erfahrung. - Alles andere ist einfach nur Information!"

Albert Einstein

Die digitale Bildung zieht in den Klassenzimmern ein, obwohl überhaupt nicht erwiesen ist, dass die Schüler davon profitieren! Im Gegenteil zunehmende Strahlung und Studien über den fehlenden Nachweis positiver Lerneffekte, lassen an der digitalen Bildung zweifeln! Immer mehr Studien zeigen, dass

  • Kinder mit häufigem Tablet-Konsum sich sprachlich schlechter entwickeln!
  • der Einsatz von Tablets an Grundschulen dazu führt, dass Fähigkeiten wie Schreiben nicht mehr ausreichend erlernt werden!
  • es keinen positiven Lerneffekt gibt!
  • das Gehirn noch nicht so weit entwickelt ist um mit den digitalen Medien umgehen zu können!
  • die Medienkompetenz nicht steigt mit der frühen Nutzung der digitalen Medien!
  • die Suchtgefahr sehr gross ist!
  • Menschen zunehmend vereinsamen!

Die Lüge der Digitalen Bildung!

Politik, Wirtschaft und IT-Anbieter wollen uns weissmachen, dass unsere Kinder schon sehr früh den Umgang mit dem Computer lernen müssen, Medienkompetenz wird das genannt. Ausbildung am Computer ja, aber bitte nicht übertreiben!

Die übertriebene Ausbildung am Tablet bringt überhaupt nicht was uns versprochen wird. Der OECD Bericht vom 15.09.2015 unterstreicht diese Aussage, denn in Ländern, in denen massiv in die IT-Ausstattung von Schulen investiert wurde, seien „keine merklichen Verbesserungen“ bei den Leistungen der Schüler etwa beim Lesen, Rechnen oder in Naturwissenschaften festgestellt worden. Interessanterweise haben die Schüler in Singapur, Südkorea, Hongkong, Japan und Kanada, welche während des Unterrichts eher wenig Zeit am Computer verbringen die besten Computer-Kompetenzen und zeigen hervorragende Leistungen beim Lesen und Schreiben.

BR / Quer / 20.07.2017
Die Bundesregierung in Deutschland will in den kommenden 5 Jahren 5 Milliarden Euro für den Aufbau der digitalen Bildung an Schulen ausgeben. Das sind 25’000 Euro pro Schule pro Jahr! Doch dies sind nur die Anschaffungskosten, die Betriebs-, Unterhalts- und Erneuerungskosten sind da noch nicht eingerechnet!

Der Nutzen der Digitalen Bildung ist aber kaum vorhanden, denn die neurobiologische Forschung stellt schon seit einigen Jahren fest, dass der Einsatz von digitalen Medien zu keinen positiven Lerneffekten führt. Ein Gutachten der Vereinigung der Bayrischen Wirtschaft stellt sogar fest, dass Kinder die im Unterricht mit dem Computer arbeiten in Mathematik und Naturwissenschaft schlechter abschneiden. Trotzdem, Digitalisierung in der Schule muss sein!

Auch 2019 keine Besserung!

Wäre die Digitale Bildung wirklich besser müsste ein positiver Trend in den PISA-Studien ersichtlich sein. Dich das Gegenteil ist der Fall!

„Fast ein Viertel der 15-jährigen Schweizerinnen und Schweizer erreichte nicht das sogenannte Level 2, bei dem sie zumindest die Grundidee und den möglichen Zweck eines Textes von mittlerer Länge erkennen sollen sowie die dort vermittelten Informationen nutzen können.“ (TA 03-12-2019)

Die Entwicklung bei den Naturwissenschaften und der Mathematik sieht es nicht besser aus! Die Leistung der Schüler nehmen Jahr für Jahr kontinuierlich ab. Ich war immer der Meinung, dass die Schweizer Wirtschaft gut ausgebildete Mitarbeitende braucht oder wird auf unselbständige, digitale geschädigte Angestellte gesetzt?

„Dieses ganze Gerede: ‚Wir brauchen heute gar kein Wissen mehr, wir können ja alles googeln‘, ist dummes Zeug. Es gibt jede Menge Studien, die zeigen, wie schädlich das ist. Computer sind Lernverhinderungsmaschinen, die haben an Schulen nichts verloren.“ – Manfred Spitzer, Neurowissenschaftler und Psychiater

SWR / Leute / 06. 04. 2017
Manfred Spitzer – „Warum Handys dumm machen“
Gehirnforscher Spitzer warnt vor den Folgen digitaler Medien: „Der übermäßige Gebrauch des Internets führt zu digitaler Demenz, vor allem Kinder könnten Schaden nehmen.“

SWR / zur Sache! / 12.12.2015
Manfred Spitzer – „Macht das Smartphones Kinder krank?“
Eine aktuelle Studie der Universität Mannheim besagt, dass von den jungen Smartphone-Nutzern zwischen 8 und 14 Jahren, fast jeder 10. sucht- gefährdet und jeder 4. gestresst ist.

ZDF / Morgenmagazin / 08.05.2016 
Gerald Lempke – „Medienkompetenz ist nicht Wischkompetenz“
Studien zeigen, dass Kinder mit häufigem Tabletkonsum sich sprachlich schlechter entwickeln. Schon 11% aller Drei-Jährigen ist schon online!

Zu den Transversale Kompetenzen gehören Problemlösungsfähigkeiten, komplexe Informationen verarbeiten zu können, abstraktes Denken, Zeitmanagement, interpersonale und interkulturelle Kompetenzen, Resilienz, Ausdauer, Anpassungsfähigkeit, Veränderungsbereitschaft, Kreativität, kritisches und unternehmerisches Denken, alles Kompetenzen, welche in einer globalen und digitalen Arbeitswelt gebraucht werden! Insbesondere Kreativität und Problemlösungsfähigkeit gelten als menschliche Kompetenzen, die Maschinen überlegen sind.

„Es braucht vermehrt transversale Kompetenzen, um die zukünftigen Herausforderungen der Arbeitswelt zu bewältigen – darin sind sich Berufsbildungsexpertinnen und -experten einig.“ – aus „Vision Berufsbildung 2030:Transversale Kompetenzen“, Mai 2018

„Es zeigt sich, dass transversale Kompetenzen von Eltern und Bezugspersonen, in einer Berufslehre oder bei ausserschulischen Aktivitäten besser vermittelt werden können als in einem klassisch schulischen Bildungssetting. Für die Förderung von Kreativität und psychischer Gesundheit von Heranwachsenden sind das freie Spiel sowie Lernumgebungen ohne Leistungsdruck aus entwicklungspsychologischer Sicht zentral.“ – Bericht „Digitale Transformation“ des EKKJ und der ZHAW, Juli 2017

Genau das was die Digitale Bildung an Schulen nicht vermittelt!